Real-virtuelle Vernissage

 

www.malweiber.de

Großes Interesse bei der ersten
real-virtuellen Vernissage

" Wir sind drin! Dort, wo unsere Männer uns auch gern hätten, im Netz. Ab heute aber sind wir im WWW, im World Wide Web, im weltweiten Netz. Dort präsentieren wir unsere Arbeiten in unserer virtuellen Galerie." So eröffnete Hanne Grafberger vor über 200 Besuchern die erste real-virtuelle Vernissage der "Malweiber", einer Gruppe von zwölf künstlerisch ambitionierten Frauen aus der Region Bamberg.

 

"Was meinen wir mit real-virtueller Vernissage?

Real - Wir, die zwölf Malweiber sind heute real anwesend und haben einige unserer Werke mitgebracht.

Virtuell heißt: Wir sind mit unseren Bildern im WWW - als "malweiber.de", erklärte Hanne Grafberger.

 

Im Namen der Sparkasse Bamberg hieß Direktor Konrad Gottschall die zwölf "Malweiber" im modernen Planungs- und Steuerungszentrum am Berliner Ring willkommen. "Wenn man die Bilder unserer Bamberger
Malweiber real oder im Internet anschaut, kommt nicht die kämpferisch-feministische Polarisation zum Ausdruck, sondern das Wahrnehmen der Welt mit den Augen einer Frau: harmonisch, schön, sinnlich." Sein Angebot, ein Stockwerk des Planungs- und Steuerungszentrums künstlerisch zu gestalten, wurde von den Malweibern begeistert aufgenommen.

Der Dank der Künstlerinnen galt Herrn Gottschall gerade dafür, "dass in der Direktion der Sparkasse nicht nur die "große Kunst" gefördert werde, sondern auch ihre Werke offene Augen fänden."
Erfreut zeigten sie sich über das große Interesse, das dieses Ereignis im Multimediasaal des Planungs- und Steuerungszentrums gefunden hatte. Anerkennung fand die Unterstützung des Bürgernetzvereins Bamberg bei der Sicherung der Domain "malweiber.de" und bei der Erstellung der Homepage.
Neben der Präsentation der zwölf "Malweiber-Seiten" und der aktuellen Ausstellung "SEMPRE TOSCANA" legten die Damen auch Wert darauf, dass man auf ihren Seiten auch Hinweise auf interessante Ausstellungen von Bamberg über Paris bis New York findet. Diese Links sollen den Impuls auslösen, "www.malweiber.de" immer wieder anzuklicken.

Sigrid Karl hatte die Aufgabe, die "Malweiber"-Vereingung vorzustellen: "Den traditionell üblichen drei K’s , denen sich eine gute Ehefrau zu widmen hatte, Kinder - Küche - Kirche, haben wir nicht etwa aus Frust , sondern aus purer Lebenslust drei weitere K’s hinzugefügt: Kreativität - Kompetenz - Konstruktivität.

Kreativ sind wir in der Malerei, der wir uns alle verschrieben haben, kompetent in Beruf oder ehrenamtlicher Tätigkeit und konstruktiv müssen wir sein, um dieses volle Programm aus Malerei, Familie und Beruf am Laufen zu halten.

W i r , das sind elf Hobbymalerinnen, die sich vom Keller des Alten Rathauses in Bamberg bis auf den Domturm von Siena in der Toscana hochgepinselt haben. Die zwölfte von uns ist Gabi Günther, die als einziger Profi auch Malerei studiert hat.

Die größten Fortschritte jedoch erzielen wir bei unseren gemeinsamen Malreisen in mediterrane Länder. Die Muse küsst uns unablässig, wenn wir in der freien Natur sitzen, die Grillen zirpen, die Mücken stechen und das Malwasser bereit steht - andere nennen es auch Wein."

Sigrid Karl schloß ihren von den "Malweibern" mit großer Zustimmung aufgenommenen Beitrag:
"Falls jetzt jemand Lust bekommen haben sollte, unserem Müttergenesungwerk beizutreten, muß ich ihn leider enttäuschen: Wir sind komplett, unsere Satzung lautet: Keiner rein, keiner raus."